Paderborn mit der Residenz Neuhaus als Zentrum gelangte in religiöser, politischer, wirtschaftlicher, sozialer, wissenschaftlicher und kultureller Hinsicht unter Ferdinand zur Blüte. Bedeutende Künstler repräsentieren den „Fürstenberger Barock“. Die Barockisierung des Paderborner Domes erfuhr ihre Vollendung. Äußerer Anlass für eine Ausstellung in den Museen im Marstall, Schloß Neuhaus und die zu Paderborn stattfindenden Konzerte und Vorträge ist ist die Rekonstruktion des im 2. Weltkrieg zerstörten berühmten Barockaltars in der Jesuitenkirche zu Paderborn. Näheres zu erfragen bei:

Tourist Information Paderborn Marienplatz 2a 33098 Paderborn Tel. (05251) 88 29 80 Fax (0 52 51) 88-2990 E-Mail tourist-info@paderborn.de

Totenruhe Totentruhe Kassel, 7.11.2004 – 16.1.2005

Das Kasseler Museum für Sepulkralkultur bietet vom 7.11.2004 bis zum 16.1.2005 eine Ausstellung besonderter Art: Mit „Totenruhe Totentruhe – Särge aus vier Jahrhunderten“ wird der Glauben und Aberglauben, die Vorstellungen der Menschen in alter Zeit über Glauben und Unglaube, über Trauer und Hoffnung vergangener Generationen verdeutlicht. Die Ausstellungsabsicht wird auch mit Särgen aus Nordhessen verdeutlicht: farbig gefasste Särge aus der Familiengruft derer von Stockhausen in Trendelburg und ein Sarg aus der Familie von Münchhausen zu Moringen. Näheres bei:

Museum für Sepulkralkultur Weinbergstraße 25-27 34117 Kassel Telefon: (0)561-918 93-0 Telefax: (0)561-918 93-10 Internet: http://www.sepulkralmuseum.de

Online-Katalog der Staatlichen Museen Kassel

Die Graphische Sammlung der Staatlichen Museen Kassel besitzt einen bedeutenden Bestand von mehr als 4000 Architekturzeichnungen, überwiegend des 18. und 19. Jahrhunderts Die meisten Blätter stammen von Baumeistern, die im Dienst der hessischen Landgrafen und späteren Kurfürsten standen. Dazu zählen neben Architekten auch die Mitglieder der Kasseler Künstlerfamilie Du Ry. Kunsthistorisch herausragende Einzelblätter, etwa von Giovanni Frances-co Guerniero oder Johann Georg Fünck, heben die überregionale Bedeutung des Bestandes hervor.

Diese vielfältige und für die Erforschung der hessischen Architekturgeschichte grundlegende Sammlung liefert nicht nur wichtige Erkenntnisse zum Werk einzelner Architekten. Es werden die großen fürstlichen Bauvorhaben in der Stadt Kassel, in Wilhelmshöhe und in Wilhelmsthal sowie zahlreiche staatliche und private Bauvorhaben dokumentiert. Der Bestandskatalog kann kostenlos benutzt werden unter:

www.museum-kassel.de/OnlineKataloge.html

Kostenfreier Besuch des Universitätsmuseums Marburg

Die Sammlungen des VHG auf dem Marburger Schloss, gingen durch Vertrag als Dauerleihgabe an das Universitätsmuseum Marburg. Gemäß § 7 des Vertrages vom 2. November 1926 haben die Mitglieder des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde e. V., d. h. auch alle Mitglieder seiner Zweigvereine, sowie ihre Familienangehörigen, in den üblichen Öffnungszeiten freien Eintritt zum Universitätsmuseum. Zum Nachweis der VHG-Zugehörigkeit genügt der Mitgliedsausweis des VHG in Verbindung mit dem Personalausweis.

Ausgenommen vom freien Besuch sind Sonderausstellungen, die im Universitätsmuseum gezeigt werden.