als auch das Brüder-Grimm-Museum in Kassel mit weltweiten Serviceleistungen fördern und zu einer zentralen Forschungsstätte für eine angedachte Brüder-Grimm-Akademie machen.

Extra-Tip, 19.9.2004/drm

Symposion „Konrad I.vom 21.-24. September 2005 in Fulda

Konrad I. (911-918) ist ein trotz seiner relativ kurzen Regierungszeit interessanter König, den die ältere Forschung als „Meilenstein“ in der „Geburt des Deutschen Reiches“ gesehen hat. Diese Sicht hält sich bis heute in den Handbüchern, obwohl eine eingehende Beschäftigung mit diesem König kaum mehr stattgefunden hat. Ganz abgesehen davon, dass der heutigen, sich für alle Aspekte des menschlichen Lebens interessierenden Geschichtswissenschaft auch ein „Scheitern“ (und dessen Gründe) zu einem interessanten Thema geworden ist, wird die Verlässlichkeit der (durchweg ottonischen) Historiographie mehr und mehr in Frage gestellt.

Konrad repräsentiert eine Umbruchszeit, in der das geteilte karolingische Reich sich – aus heutiger Sicht sicherlich in einem sehr langen Prozess – von einem bereits verfestigten ostfränkischen zu einem (künftigen) ottonischen und später deutschen Reich wandelte, in der die aufstrebenden Herzogsgewalten sich zu einem Machtfaktor entwickelten und der Reichsverfassung ein neues Gesicht geben sollten und in der „die“ Kirche zu einem entscheidenden Rückhalt des Königtums geworden war. Neuere – verfassungsgeschichtliche ebenso wie mentalitätsgeschichtliche – Fragen der Herrschaftspraxis und der Herrschaftsrepräsentation, die den Herrscher in das Gesamtsystem der frühmittelalterlichen Ordnung und der frühmittelalterlichen Denkweisen stellen, wären gerade an dem – in dieser Hinsicht noch wenig erforschten – Beispiel Konrads in bezug auf Kennzeichen und Wandlungen hin zu erproben und zu analysieren.

Aus diesem Grund wird vom 21.-24.9.05 ein Symposion in Fulda unter dem Thema „König Konrad I.: Auf dem Weg zum „Deutschen Reich“?“ abgehalten werden, auf dem renommierte Wissenschaftler die neusten Erkenntnisse in Bezug auf Konrad I. und seine Zeit vorstellen werden. Weitere Informationen bei:

Josef Hoppe Tränke 31 36037 Fulda E-mail: info@koenigkonrad-aushessen.de

Datenbank hessischer Fotografen und Fotoateliers

Das Projekt des Arbeitskreises Fotografie in Hessen möchte vorerst eine erste Liste aller hessischen Fotografen und Fotoateliers von 1839 bis (vorerst) 1918 angelegen. Vor allem sollen Daten zu Leben und Werk gesammelt werden. Näheres bei:

Dr. Petra Rau Grethenweg 143 60598 Frankfurt/Main Tel. + Fax (069) 686993, mail: akfoto@web.de

Zu Gast bei Familie Reis

Im neu gestalteten Philipp-Reis-Haus kann dienstags und donnerstags von 9 bis 16 Uhr Kontakt mit Philipp Reis Erfindung, dem Telefon, aufgenommen werden. Untergebracht ist das Museum im ehemaligen Wohnhaus der Familie Reis. Von 1858 bis zu seinem frühen Tod 1874 lebte er hier. Ein Glücksfall ist es, dass zum Zeitpunkt der Renovierung aus Privatbesitz persönliches Mobiliar erworben werden konnte. Die Stadt Gelnhausen, wo Philipp Reis geboren wurde, lieh aus Vereinsbesitz unbürokratisch Leihgaben, etwa den originalen Schreibsekretär. Näheres unter: Philipp-Reis-Haus, Hugenottenstraße 93, 61381 Friedrichsdorf Tel. (06172) 731289

Fürstenberger Barock Paderborn 16.9.04 – 9.1.05

Ausstellungen-Konzerte-Vorträge verdeutlichen die Persönlichkeit Ferdinand II. von Fürstenberg (1626-1683), Fürstbischof, Gelehrter und Mäzen. Das Fürstbistum Paderborn