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170. Rechenschaftsbericht des Gesamtvorstandes
über den Verein für hessische Geschichte und
Landeskunde e.V. (VHG) im Jahr 2004 und Ausblick
Homepage www.vhghessen.de
Landgraf-Philipp-Gedenken
2004
Am 13. November 2004 wäre Landgraf
Philipp von Hessen, der wohl bedeutendste
hessische Fürst, 500 Jahre alt
geworden. Der Verein für hessische Geschichte
und Landeskunde als Gesamtverein
und fast alle seine 18 Zweigvereine
feierten in mehr als 60 Veranstaltungen
seit 2003 dieses Ereignis. Viele Veranstaltungen
wurden zusammen mit einem
anderen Träger, häufig der Evangelischen
Kirche von Kurhessen-Waldeck
organisiert. Die Zentralveranstaltung, der
Tag der hessischen Landesgeschichte
2004 vom 17. bis 19.9.2004, wurde unter
der Schirmherrschaft von Ministerpräsident
Roland Koch festlich in Kooperation
mit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-
Waldeck, insbesondere mit dessen
Gesamtverband der Evangelischen
Kirchengemeinden in Kassel, der Stadt
Kassel, der Universität Kassel und der
Hessischen kirchengeschichtlichen Vereinigung
in Kassel gefeiert. Hauptversammlungsorte
waren die Bischofskirche
St. Martin, in der Landgraf Philipp von
Hessen beerdigt wurde, der Bürgersaal
des Rathauses Kassel, in dem u.a. ein
hochkarätiges Symposium u.d.T. „Landgraf
Philipp der Großmütige prägt Hessen“
und das Stadtmuseum Kassel, das
einmal die Wanderausstellung der Evangelischen
Kirchen in Hessen „Mit dem
Glauben stark machen“, zum anderen
eine sehr aussagereiche Sonderausstellung
„Landgraf Philipp von Hessen und
seine Residenz Kassel“ zeigte. Eine Gesamtschau
über die von dem VHG initiierten
Veranstaltungen bietet die Redaktion
der „MHG“ in diesem Heft an anderer
Stelle.
Erste Vorbereitungen zur Durchführung
dieser Veranstaltungsserie wurden bereits
1999 abgesprochen. Gesamtverein und
ZV Kassel im VHG vereinbarten durch
ihre Vorsitzenden Dr. Kahlfuß und
Wegner die gemeinsame Durchführung
der Organisation in Kassel. Im Dezember
2000 wurde in Aussprache mit Bischof
Dr. Hein, Evangelische Kirche von Kurhessen-
Waldeck, die Ausweitung auf das
Vereinsgebiet bei zentraler und dezentraler
Öffentlichkeitsarbeit, dito Plakatierung,
Einbindung von MHG und ZHG in
das Gesamtprogramm der Veranstaltungen
vereinbart. Ein besonderes Moment
ist der Miteinsatz fast aller 18 Zweigvereine.
Speziell die Zentralveranstaltung in
Kassel bereitete eine Organisationsgruppe
ab 2001 vor, in das alle Mitträger ihre
Delegierten entsandten. Das sehr respektable
Ergebnis verdient insgesamt Bewunderung
und Dank. Zu danken ist
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