Zweigvereine 43
von Hessisch Lichtenau anbieten. Hans
Isenberg
(Reichensachsen), Mitglied im ZV
Eschwege, berichtete „Aus dem Leben von
Pfarrer Emanuel George Christian Strebelein
(1767-1834) – Wirklichkeit und Überlieferung“.
Auch dieser Vortrag war mit 20 Personen
sehr gut besucht.
Für den 23. Juni und 1. September waren
Exkursionen geplant. Am 23. Juni sollte
die Exkursion vom Rondell in Kassel, über
die Markthalle zur Martinskirche führen. Am
1. September war eine Besichtigung des KZ Lagers
Mittelbau-Dora in Nordhausen/Thüringen
geplant. Fürstenhagener Bürger und Arbeiter
aus dem Raum Hessisch Lichtenau waren dort
in der Produktion ab 1942 beschäftigt. Beide
Führungen hatte Hans H. Gold geplant. Wegen
zu geringer Teilnehmerzahl mussten beide Veranstaltungen,
trotz Kostenbeteiligung durch
den ZV, leider abgesagt werden.
Ein Mitglied des Vorstandes nahm am Tag
der Hessischen Landesgeschichte am 8. September
in Gelnhausen teil.
Über die „Gedichte von 1620 über die (kostümierten)
Landgrafen in Hessen ab 1027“ referierte
Dr. Carl Detlev Cornelius am 24. Oktober
im Bürgerhaus Hessisch Lichtenau. Gerold
Kunert
war für die Lichtbilder zuständig (20
Teilnehmer).
Planungen für die Erneuerung der Info-
Tafeln für die Güter Glimmerode und Hambach
erfolgten in der zweiten Jahreshälfte. In
2019 werden die neuen Tafeln angebracht und
gleichzeitig die Geschichtsdaten aktualisiert.
Einen Zuschuss für die Erneuerung der Tafeln
erhielten wir von der Hessischen Staatskanzlei
in Wiesbaden.
Eine Fleißaufgabe war die Erstellung einer
Dokumentation „Hessische Stipendiatenanstalt“,
bezogen auf Hessisch Lichtenau. Im
Stadtarchiv von Hessisch Lichtenau lag kaum
Material über die Einrichtung und Beteiligung
der Stadt Lichtenau vor. Am 1. November
konnte die von Hans H. Gold erarbeitete
Dokumentation im Rathaussaal im Beisein
von Bürgermeister Michael Heußner vorgestellt
werden. Sie wurde zwischenzeitlich dem
Stadtarchiv übergeben.
Eine Mitgliederwerbung wurde gestartet,
hatte aber leider bisher wenig Erfolg. Das persönliche
Gespräch ist unserer Meinung doch
hilfreicher.
In der örtlichen Presse und im Mitteilungsblatt
der Stadt Hessisch Lichtenau wurde ausreichend
über unsere Veranstaltungen berichtet.
Im Mitteilungsblatt Nr. 51/2018 haben wir
nochmals umfassend auf die Persönlichkeit des
Universitätskanzlers Johannes Feige (1482-
1543) aus Lichtenau hingewiesen. Eine ältere
Broschüre „Johannes Feige – der große Sohn
der Stadt Lichtenau“ kann gegen eine kleine
Gebühr über den Zweigverein (H. Gold, Tel.
05602-3361 oder E-Mail: hansh.gold@gmx.
de) bezogen werden.
Vorschau auf 2019
Ähnlich wie 2018 werden wir in 2019 unser
Programm gestalten, wobei wir nur eine Exkursion
anbieten. In den Archiven werden
wir nach dem „Ministerial Collecting Centers
(MCC)“ und über die Aktion „Goldcup“ in Fürstenhagen
und Hirschhagen weiter forschen.
Seit einiger Zeit beobachten wir den baulichen
Zustand des Wasserbehälters der
Lenoirstiftung.
Die Gesamtanlage Lenoirstiftung
mit Mausoleum und Teichwäldchen ist
ein Kulturdenkmal (KD).
In Abstimmung mit dem Landesamt für
Denkmalpflege werden wir in 2019 den Sippelschen
Hof in Reichenbach mit einer Denkmalplakette
(Kulturdenkmal) kennzeichnen.
Hans H. Gold