44 Zweigvereine
Der Vorstand des Zweigvereins
Helmut Burmeister, 1. Vorsitzender; Dr. Michael
Dorhs, 2. Vorsitzender; Erika
Schnaubelt-Grothues,
Schatzmeisterin; Christine
Swoboda-Körner,
stellv. Schatzmeisterin; Waltraud
Böttner,
Schriftführerin; Julia Drinnenberg,
stellv. Schriftführerin. Mitgliederstand am
1. Januar 2019: 69 (Eintritte: 0, Austritte: 4,
Todesfälle: 2)
Über den Zweigverein
Seit 1981 besteht in Hofgeismar wieder ein
Zweigverein des Verein für hessische Geschichte
und Landeskunde 1834 e.V. (VHG).
Museumsmitarbeiter und Oberstufenschüler
der Albert-Schweitzer-Schule Hofgeismar
gründeten damals den Verein neu, weil
dringender Bedarf an einem aktiven Unterstützungs-
und Mitträgerverein des Stadtmuseums
Hofgeismar bestand. Der Verein
Zweigverein Hofgeismar
leistet für das Museum einen Teil der Öffentlichkeitsarbeit
(Vortragsabende z. B.), er gibt
seit 1988 mit „Die Geschichte unserer Heimat“
eine eigene, museumsbezogene Schriftenreihe
heraus (zuletzt Band 56) und – fast
noch wichtiger – es sind vor allem Vereinsmitglieder,
die insbesondere sonntags die Öffnungszeiten
des Museums durch freiwillige
und unbezahlte Aufsichten sicherstellen. Alles
dies geschieht für alle ganz selbstverständlich,
weil ihnen der Bildungs- und Erlebnisauftrag
des Museums wichtig ist.
Anders als bei den anderen 17 Zweigvereinen
bietet der Hofgeismarer Geschichtsverein
keine Fahrten oder Ähnliches an. Sein Arbeits-
und zum Teil auch Forschungsgebiet ist
allein das Stadtmuseum Hofgeismar, was als
Sonderfall im großen hessischen Geschichtsverein
durchaus anerkannt ist.
Die Abteilung Judaica des Stadtmuseums
Hofgeismar greift seit einigen Jahren lokalgeschichtliche
Ereignisse auf, um sie in einer
Ausstellung in ihrem historischen Kontext
zu dokumentieren. Nach einer Aufarbeitung
der Geschichte der jüdischen Displaced People
in Hofgeismar 1945 bis 1949 folgte eine Dokumentation
über die „verschwundene“ Hofgeismarer
Synagoge. Schon diese Ausstellung
entstand als museumspädagogisches Ausstellungsprojekt
in Kooperation mit der Hofgeismarer
Gesamtschule. Auch das aktuelle Thema
bot wieder vielfältiges Potential für eine
Zusammenarbeit mit Schulklassen – dieses
Mal sogar mit jüngeren Kindern.
„Wir hoffen, dass wir bald bei dir sind“, ist
der Titel der neuen Ausstellung im Stadtmuseum
Hofgeismar. Sie erinnert an die Kindertransporte
aus dem Deutschen Reich und den
besetzten Gebieten vor 80 Jahren. Der Titel
der Ausstellung ist ein Satz aus dem Kinderbuch
„In Meiner Tasche“. Dorrith Sim, geb.
Oppenheim, aus Kassel verarbeitete darin die
Geschichte ihrer eigenen Flucht als siebenjähriges
jüdisches Kind. Sie war eines von 10.000
geretteten Kindern, die im Rahmen einer
Lesenswertes in Auswahl
Wir hoffen, dass wir bald bei dir sind …
Eine Ausstellung im Stadtmuseum Hofgeismar