24 Zweigvereine als 1. Vorsitzender Revue passieren. In einem Grußwort dankte der Vorsitzende des VHG, Dr. Dirk Richhardt, Karl-Hermann Völker für seine Arbeit und würdigte die Verdienste für die regionale und überregionale Geschichte. Im Anschluss daran kamen seine Familie und zahlreiche Freunde und Weggefährten zu einer kleinen Abschiedsfeier im Klostergarten zusammen. Nach zwei Jahren des pandemiebedingten Stillstands konnte der ZV Frankenberg endlich wieder eine Exkursion durchführen. Die Halbtagesfahrt am 16. Juli nach Niederense und Nordenbeck war bereits für 2020 vorgesehen und musste wegen Corona immer wieder abgesagt werden. Sie führte die Mitglieder und weitere Geschichtsfreunde zunächst zur Kirche in Niederense, wo sich noch interessierte Gäste aus Waldeck zur Gruppe gesellten. Dr. Peter Witzel aus Korbach erinnerte an die einflussreichen Familien von Viermund und erläuterte das Grabmal der Anna von Viermund. Bereits 2014 hat der verstorbene Schatzmeister des ZV, Hans Otto Landau, über die Erbtochter zu Nordenbeck berichtet, die jahrelang um ihr Erbe bis zum Reichskammergericht kämpfte und 1599 in dieser Kirche beigesetzt wurde. Anschließend setzten wir unsere Fahrt zur Wasserburg Nordenbeck fort, wo Dr. Witzel uns das Anwesen der Familie Anna von Viermunds vorstellte, das heute der Familie Canisius gehört. Ein besonderer Höhepunkt war die Besichtigung der Hauskapelle, die nur dank der persönlichen Bekanntschaft Dr. Witzels mit der Familie Canisius ermöglicht wurde. An der Exkursion nahmen 15 Personen teil. Am 21. Oktober blickte Karl-Hermann Völker in einem Vortrag auf die 150-jährige Geschichte des Frankenberger Geschichtsvereins Der neue Vorstand des ZV Frankenberg; v. l. Dr. Ulrich Stöhr, Prof. Dr. Gerhard Aumüller, Ruth Piro-Klein, Dr. Horst Hecker, Adam Daume. Es fehlen Dr. Birgit Kümmel und Anita Lorenz (Foto: Susanna Battefeld)
vorherige Seite  -  zurück  -  nächste Seite
 
 
vorherige Seite  -  zurück  -  nächste Seite