Zweigvereine 29 Der Vorstand des Zweigvereins Am 31. Mai 2022 fand die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen statt. Bei nur sehr geringer Mitgliederbeteiligung wurde der bisherige Vorstand in seinem Amt bis 2025 bestätigt: 1. Vorsitzender: Clemens Lohmann, Stellvertreter: Klaus Leise, Kassenwart: Alfons Brüggemeier, Beisitzer: Dagmar Lohmann, Doris Hommel- Schäfer, Manfred Eckhardt. Mitgliederzahl am 01.01.2023: 51 (Eintritte: 0, Austritte: 1, Todesfälle: 0) Aus dem Jahresbericht 2022 Die Arbeit des Geschichtsvereins begann mit einer Vorstandssitzung am 24. Januar 2022, auf der die Veranstaltungen, Vorträge und vorgesehenen Projekte für das bevorstehende Jahr besprochen wurden. Diskutiert wurde ebenfalls, in welcher Weise sich der Geschichtsverein in die Feierlichkeiten zur 1300-Jahrfeier der Stadt Fritzlar 2024 einbringen kann. In die Wege geleitet wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein Pro Fritzlar die Erstellung einer Panoramatafel mit Informationen für die Touristen. Am 23. Juni hielt Herr Walter Scharwies im Innenhof des Ursulinenklosters einen Vortrag über das „curiose“ Leben von Lulu Brentano. Er hatte in jahrelanger Recherchearbeit in verschiedenen Archiven über diese Frau gearbeitet, die bislang neben ihren Geschwistern Clemens Brentano und Bettine von Arnim eher ein Schattendasein geführt hatte. Lulu sowie drei weitere Töchter des Frankfurter Kaufmanns Brentano waren Schülerinnen im Fritzlarer Ursulinenkloster, der Klosterhof war daher ideales Ambiente. Anhand von Text- und Briefauszügen aus ihrem Leben, das sie von Kassel nach Frankfurt und Paris und letztendlich nach Schloss Wasserlos bei ZWEIGVEREIN FRITZLAR Aschaffenburg führte, gelang es dem Referenten, das Bild einer engagierten und klugen Frau darzulegen. Im Anschluss konnten die Besucher das Buch erwerben und vom Autor signieren lassen. Am 7. Juni wurde die oben erwähnte Panoramatafel, die auf der Aussichtsplattform neben dem Dom installiert ist, offiziell übergeben. Individuell gemalt von dem Fritzlarer Künstler Jürgen Raabe, erläutert die Tafel, was sich dem Betrachter beim Blick in das Edertal von Homberg im Osten bis ins Waldecker Land im Westen bietet. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit Pro Fritzlar erhielten zahlreiche Straßenschilder in der Altstadt eine weitere Hinweistafel, auf der der Name der Straße oder Gasse historisch erklärt wird. Am 3. November hielt Dr. Christian Wirkner einen Vortrag über Rituale und Mythen der Freimaurer. Die Veranstaltung war überaus gut besucht, was wohl auch mit dem Thema, nämlich den sagenumwobenen Freimaurern, zu tun hatte. Am 17. November hielt Vorstandsmitglied Dagmar Lohmann in Zusammenarbeit mit dem Museumsverein im Museum eine Themenführung mit dem Titel: „Jüdisches Leben in Fritzlar: Mitbürger – Ausgegrenzte – Ermordete“. Über 30 Interessierte fanden sich ein, um über dieses sensible Thema Näheres zu erfahren. Ebenfalls noch im November, am Samstag, dem 26., hatte der Geschichtsverein eine Führung durch die neuaufgestellte Dombibliothek organisiert. Geführt wurden die Teilnehmer fachkundig durch die Dombibliothekarin Frau Margit Vogt. Frau Vogt zeigte und erläuterte die bedeutendsten Exemplare, die bis in die bonifatianische Zeit zurückreichen.
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