Der Leitaufsatz zum Umschlagbild 5 (3) Hommage an Heinrich Schütz Im Namen der Internationalen Heinrich- Schütz-Gesellschaft möchte ich mich herzlich bei allen Personen und Institutionen bedanken, die es ermöglicht haben, dass wir heute die Gedenktafel für Heinrich Schütz an der Kasseler Brüderkirche einweihen können. Neben dem Künstler, den Sponsoren, Herrn Wegner und der evangelischen Kirche möchte ich mich besonders bei Gerd Aumüller bedanken, der sich zum ersten Mal im Herbst 2021 wegen dieses Projektes an mich gewandt hat und der es seitdem mit großem Enthusiasmus vorangetrieben hat. Durch diese Gedenktafel wird das Wirken des großen Heinrich Schütz in Kassel erstmals in adäquater Weise gewürdigt, und es sei hier noch besonders erwähnt, dass die Kasseler Brüderkirche und der anschließende Renthof trotz der enormen Zerstörungen des 2. Weltkrieges zu den wenigen Gebäuden in Deutschland gehören, die noch im Wesentlichen so erhalten sind, wie Heinrich Schütz sie zu Lebzeiten im wahrsten Sinne des Wortes „erlebt“ hat, da die Kirche sein Dienstort und der Renthof sein Wohnort war. Eine solche Gedenktafel bietet nur wenig Platz, um im Text alle Informationen zu Heinrich Schütz und Kassel zu nennen, es ist mir aber wichtig zu betonen, dass die Beziehungen von Schütz zu Kassel nicht mit seinem Umzug nach Dresden endeten. Bis in sein hohes Alter hinein übersandte er Kompositionen von Dresden aus nach Kassel und so befindet sich der Von lks.: Arno Paduch, Prof. Dr. Gerhard Aumüller, Dekanin Barbara Heinrich, Museumsdirektor i. R. Karl-Hermann Wegner