Zweigvereine 31 Piro-Klein, 2. Vorsitzende Dr. Birgit Kümmel, Schatzmeister Adam Daume, Schriftführer Dr. Horst Hecker, Mitglieder des Beirats: Prof. Dr. Gerhard Aumüller, Anita Lorenz, Dr. Ulrich Stöhr. Mitgliederstand am 1.1.2024: 107 (Eintritte: 3, Austritte: 3, Todesfälle: 4). Aus dem Jahresbericht 2023 Veranstaltungen Das Jahr 2023 begann gleich mit einer Absage. Der erste geplante Vortrag des Bauforschers Dr. Stiewe über die Gebäudeuntersuchungen des Klosters St. Georgenberg musste wegen Erkrankung des Referenten ausfallen. Am 24. Februar 2023 sollte dann der Vortrag „Der Kreis Frankenberg und seine Städte beim Übergang in die preußische Verwaltung“ von Armin Sieburg (Marburg) gehalten werden. Da auch er erkrankte, erklärte sich die 2. Vorsitzende und Leiterin des Museums im Kloster Frankenberg, Dr. Birgit Kümmel, bereit, in einem Bildvortrag zum Thema „Wie hat sich das Museum im Kloster Frankenberg in 2022 und 2023 verändert? Einblicke und Arbeitsschritte die Neukonzeption des Museums“ zu erläutern (30 Besucher). Anschließend eröffnete die Vorsitzende, Ruth Piro-Klein, die JHV für das Jahr 2022 und berichtete über die Ereignisse und Aktivitäten des Vereins. Der Schatzmeister Adam Daume erläuterte in einer Power Point Präsentation den Kassenbestand und die Kassenbewegungen in diesem Jahr (23 Teilnehmer). Um die Geschichte der Klöster Werbe, Berich und Schaaken ging es am 23. März 2023. Wenn auch sehr verschieden, gehören die Reste der Klöster Berich, Werbe und Schaaken zu den großen Sehenswürdigkeiten in Waldeck- Frankenberg. Dr. Jürgen Römer (Lichtenfels) erläuterte in seinem Vortrag die Geschichte und die Bauten der ehemaligen Konvente in Wort und Bild und bereitete so auf die Exkursion zu diesen Klöstern am 7. Oktober 2023 vor (45 Teilnehmer). „Die Stadt Frankenberg – Gründung und Festungsanlage“, so lautete der folgende Vortrag am 28. April 2023. Von der karolingischen Grenzfeste auf der Burg hat sich Frankenberg im Mittelalter systematisch entwickelt und musste entsprechend durch Stadtmauern und Wehrtürme geschützt werden. Unser Mitglied Lothar Finger zeichnete in seiner Bildpräsentation diese Entwicklung nach und zeigte aufgrund von Grabungen und Messungen Ansichten der historischen Mauer um die Stadt, die nur wenig bekannt sind (68 Teilnehmer). „Ich habe meine Oma nur in Tracht gekannt“. Das hatte Karin Arnold aus Laisa gesagt, als sie gemeinsam mit ihrem Mann Klaus-Dieter Arnold am 31. Januar 2020 die evangelische Marburger Tracht im Oberen Edertal als Teil der sozialen Kultur früherer Jahrhunderte vorstellte. Nun wurde in Laisa ein Trachtenmuseum eröffnet, in dem auch Trachten aus dem Museum im Kloster Frankenberg zu sehen sind. Am 6. Mai 2023 fuhr der Frankenberger Geschichtsverein nach Laisa. Nach der Besichtigung mit Führung durch das neue Trachtenmuseum erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Kaffeetafel (18 Teilnehmer). Die für den 17. Juni 2023 geplante Halbtagesfahrt zur Löwenburg nach Kassel musste leider entfallen, da das Team der Löwenburg die bestellte Führung abgesagt hatte. In der nächsten Veranstaltung ging es um „Frankenberg im Spiegel seiner Heimatlieder. Immer wieder haben Dichter und Musiker versucht, ihre Heimatstadt Frankenberg an der Eder mit Liedern zu ehren. Schon 1891, bei der Jahrestagung des Hessischen Geschichtsvereins in Frankenberg, widmete Dr. Otto Türck eine Hymne „Frankenberg im Hessenland“.
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