32 Zweigvereine Viele andere Versionen folgten bis hin zum „Heimatlied“ von Heinrich Röser in der Vertonung von Hermann Böttner aus dem Jahr 1947. Rolf Beuermann hat 2022 acht aus dem Nachlass von Heinrich Dingel mit Original- Tonaufnahmen dem Stadtarchiv übergeben. Am 14. Juli haben er und Karl-Hermann Völker in einem Vortrag mit Musik Ausschnitte aus diesen Heimatliedern vorgestellt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Mitsingen ermutigt. Karl-Heinz Hartmann stellte das Lied aus seinem Buch über den Dichter Eobanus Hessus vor. Besonders begrüßt wurde Maria Pecher als Ehefrau des Lehrers und Musikers Rainer Pecher sowie Luise Bittner und Ilse Holzapfel als Textdichterinnen. Besonders gefallen hat die Zeile ihres Liedes „Wir brauchen kein Atomkraftwerk, wir strahlen von alleine (25 Teilnehmer). Am 7. Oktober stand dann die Tagesfahrt zu den Klöstern Werbe, Berich und Schaaken auf dem Programm, die von Dr. Jürgen Römer bereits am 23. März in einem Vortrag im Museum im Kloster vorbereitet worden war. Während der Busfahrt berichtete Prof. Dr. Gerhard Aumüller über das religiöse Leben und die Versorgung von Frauen im Mittelalter (Stiftsfrauen, Kanonissen, Konversen, Beginen), die Einführung der Reformation in Waldeck, das Kloster Berich sowie die Entstehung des Stifts Schaaken. Außerdem stellte er einzelne Frauenschicksale vor. In Oberwerba erläuterte Dr. Römer die Baugeschichte der Kirche und berichtete anschließend in der Klosterruine über den Stand der Forschungen. Die Teilnehmerin Luise Bittner erzählte von ihrer Kindheit, die sie teilweise in Oberwerbe verbracht hatte. Die Fahrt führte weiter an den Edersee zum Mitwirkende und Zeitzeugen mit Liederblättern: Wie „Frankenberg im Spiegel seiner Heimatlieder“ über Jahrhunderte dargestellt wurde, schilderten als Mitwirkende und Zeitzeugen im Frankenberger Geschichtsverein (von links) Karl-Hermann Völker, Ruth Piro-Klein, Wilhelm Hein, Luise Bittner, Rolf Beuermann, Inge Holzapfel, Karl-Heinz Hartmann und Maria Pecher (Foto: ZV Frankenberg)