Zweigvereine 51 600 die erste fränkische Bischofskirche St. Peter zum Bistum Worms erbauen. Mehr als 100 Reichs- und Hoftage und das Wormser Konkordat von 1122 welches im Investiturstreit den ersten Frieden zwischen Papst und Kaiser bringen sollte, fanden hier statt. Bischof Burchard ließ 1000–1025 einen vollständigen Dom-Neubau, der 1018 im Beisein Kaiser Heinrich des II. geweiht wurde, errichten. Im 10. und Anfang des 11. Jahrhunderts war Worms Mittelpunkt Ottonischer Kaiser. Im 11. u. 12. Jahrhundert besaßen die Salier in Worms Hausrecht und erbauten den Ost-Chor und unter den Hohenstaufen- Kaisern entstand der West-Chor. Überliefert sind die Weihe Daten von 1110 und 1181. Kaiser Heinrich V. stiftete 1111 einen goldenen Kelch für den Dom. 1130 wurde eine Kapelle mit Kreuz und Marien Patrozinium geweiht. Das Stadtprivileg wurde von Kaiser Friedrich Barbarossa 1184 verliehen und machte Worms zu einer der sieben freien Städte im Heiligen Römischen Reich. Der Sockel des Doms aus kleinen Steinen geht auf den Vorgängerbau zurück. Oberer Teil der Ostfassade, Türme, Lisenen, Bogenfriese stehen in Kontrast zu Galerie und Fenstern. Auf den Sohlbänken Löwen, Widder und Bären in freier Bewegung. Die Wormser Elle befindet sich im Sockelbereich der Ostfassade (eine Wormser Elle =54,9cm). Dieses Längenmaß war einst verbindlich für den Handel in der Reichsstadt. Um 1250 wurde das romanische Südportal der Kirche im gotischen Stil neugestaltet. Im 14. und 15. Jahrhundert folgte der Anbau der Nikolaus- und Taufkapelle. Weitere Kapellen sind St. Anna, St. Georg und die Marien Kapelle. Der neue Hochaltar wurde von Balthasar Neumann von 1738–1742 geschaffen. Im Mittelpunkt steht das Gnadenbild der Mutter Gottes, der sich zwei Engel zuwenden. Seitlich In Worms. Eine Gruppe am Domportal (Foto: ZV Kaufunger Wald-Söhre)