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Auf dem dritten Blatte habe ich endlich ein, einer größeren Fensterrose angehöriges sogenanntes Kleeblatt abgebildet, welches noch vor einigen Jahren an seiner ursprünglichen Stelle vorhanden war. Die Verzierungen sind mit einem schwarzen Lack aufgetragen und dann eingebrannt. Außerdem finden sich hier nur noch geringe Ueberreste von gemalten Fenstern, sie waren gewiß in größerer Zahl und Ausdehnung vorhanden, mußten aber natürlich bei den Unglücksfällen, denen die St. Petri Stiftskirche ausgesetzt gewesen ist, zuerst verloren gehen.
b. Zu Hanau.Am 5. April. Vortrag des Herrn Landbaumeisters Arnd: Ueber die von Seiten Kurhessens versuchten Ausgrabungen auf der alten Römerstätte des novus vicus zwischen Praunheim und Heddernheim. Zugleich schenkte derselbe einige darauf bezügliche Akltenstücke zur Vereinssammlung. Am 3. Mai. Vortrag des Herrn Inspektors Pelissier: Ueber die Entwicklung der bildenden Kunst im Mittelalter. Dabei wurde auch der sogenannten gothischen Baukunst gedacht, mit besonderer Berücksichtigung der Elisabethkirche in Marburg und der Klosterkirche zu Haina. Am 7. Juni. Vortrag des Herrn Pfarrers Calaminus: Ueber die Entstehung und Bedeutung der sogenannten Ehrensäule bei Hanau, sowie über die Anlegung am Wilhelmsbad. Am 5. Juli. Vortrag des Herrn Rößler: Ueber die in Darmstadt neu gebildete Bank für Handel und Industrie, nach vorausgegangener Darstellung des Bankwesens überhaupt.
c. Zu MarburgUeber die dortige historisch-antiquarische Thätigkeit wird berichtet: Am 6. Mai besuchten wir den Burgschädel des „Weißensteins“, woselbst sich Herr Professor Dr. Roth in einem Vortrag über das, was Geschichte und Sage über diese Burg berichtet, aussprach. Am 2. Juni wurde die Offenlegung eines der sogenannten Hunengräber im sogenannten Brückerwalde zwischen
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