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Von Herrn Notar Wagner zu Niederolm: 1 Thaler der vereinigten Niederlande und 1 Kupfermünze des Trajan.
Ferner eingegangene Berichte über die vom Vereine für hessische Geschichte etc. aufgestellten statistisch – topographischen Fragen.
Atzelrode von Herrn Oekonomen Biskamp zu Wüstfeld. Görzhain von Herrn Pfarrer Heußner zu Ottrau. Stedebach von Herrn Bürgermeister Mann das. und Herrn Pfarrer Hampe zu Niederwalgern. Holzhausen von Herrn Franz das. und Herrn Pfarrer Hampe zu Niederwalgern. Eichenberg von Herrn Pfarrer Prollius das. Kathus, Anzefahr, Roth und Obervorschütz durch Vermittlung der Kurfürstl. Landrathsämter.
Sprechsaal.Die Beunden.Herr Dr. Landau kommt in Nr. 12 der im März d. J. ausgegebenen „Periodischen Blätter“ nochmals auf die „Beundenfrage“ zurück, was mir Veranlassung giebt zu nachfolgender Mittheilung : In der zum Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach gehörigen Parzelle Ostheim liegt das Pfarrdorf Urspringen. Inmitten desselben hat die Bahre (ein Sommer und Winter gleich starker, fast dicht an der Quelle zwei Mühlgänge treibender Bach) ihren Ursprung, geht in die Streu, und bei Ostheim vorbei zum Main. Höchst wahrscheinlich entquillt dieser Bach (Bara, Bahre) dem Hepberg oder Hegberg, an welchem Karl der Gr. ein Jagdhaus hatte, und oft in dem eingehegten Reviere, einem Thiergarten für Rehe, Hirsche etc. dem edlen Waidwerke obgelegen haben soll (? ). Aehnliche Thierhegen waren: der nahe Schwainhof, ein kaiserl. Porcetum, ferner Löwenhan (Löwenhain ?) unweit Neustadt a. d. Saale. Im Unterschied mit diesen Einfriedigungen finden sich nun in der Urspringer Flur zwei Beunden: eine Hofbeund und eine Herrnbeund, welche beide den Begriff eines zusammengelegenen Stückes Flachland speciell Ackerland umfassen, das durch Raine, Hecken, Gräben, Wege, Zäune abgegränzt war,
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