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XXXIV

bibliothekar, Herr Dr. Albert Duncker, als zweiter Vorsitzender des Vereins, sowie als langjähriges Mitglied sich um den Verein erworben habe; als schwaches Zeichen der Anerkennung dieser Verdienste bitte er die Anwesenden, sich von ihren Sitzen zu erheben, was hierauf geschah.

Der Vorsitzende erwähnte ferner, dass der Gesammtvorstand beschlossen habe, nach einer Photographie das Bild des Verstorbenen in Lichtdruck anfertigen und mit den nächsten „Mittheilungen“ sämmtlichen Vereinsmitgliedern zugehen zu lassen*).

Nach weiteren geschäftlichen Mittheilungen machte der Vorsitzende bekannt, dass der hiesige Kaufmännische Verein den Preis der Abonnementsbillets zu den Vorträgen desselben für die Mitglieder des Geschichtsvereins ermässigt habe.

Alsdann hielt Herr Dr. Brunner den angekündigten Vortrag über: „Regierung und Geistlichkeit in Hessen nach dem 30jährigen Kriege, insbesondere die Bemühungen beider um Hebung der Sittlichkeit im Volke“. (Siehe unten das Nähere bei Erwähnung der nächsten Monatsversammlung.)

Die Monatsversammlung am 25. October c. eröffnete der Vorsitzende, Herr Major a. D. v. Stamford, durch Mittheilung über Ab- und Zugang von Mitgliedern, sowie ein eingegangenes Geschenk, wofür er dem Schenkgeber den Dank des Vereins aussprach.

Sodann verbreitete sich Herr Bibliothekar Dr. Lohmeyer dahier über ein Mittel, die gesammte hessische Literatur, soweit solche sich in der Landesbibliothek dahier befinde, der allgemeinen Benutzung zugänglicher zu machen.

Hierauf beendete Herr Dr. Brunner seinen in der vorigen Sitzung begonnenen Vortrag, indem er insbesondere über „Schule und Kirche in und nach dem 30jährigen Krieg" sprach.

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*) Wir haben ungeachtet unserer mehr als fünfmonatlichen Bemühungen ein besseres Bild unseres verewigten Mitarbeiters nicht erlangen können und bitten die geehrten Mitglieder unseres Vereins, das bei dem hier gegebenen Bildnisse zu Tadelnde nicht uns zum Vorwurfe machen zu wollen.

Der Vorstand.

 

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