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LXXIX Herr Pfarrer Junghans dankt darauf in bewegten Worten und wiederholt sein Versprechen, jederzeit treu zum Verein zu stehen und auch in der Zukunft die Bestrebungen des letzteren, soviel es in seinen Kräften stehe, zu fördern. — Herr Dr. Wolff schliesst die Sitzung um 8 Uhr. Es folgte alsdann ein zum Abschiede des Herrn Pfarrer Junghans veranstaltetes gemeinschaftliches Abendessen, bei welchem Herr Dr. Wolff den Toast auf Se. Majestät den Kaiser, Herr Dr. Suchier den Toast auf den Scheidenden ausbrachte. In der Vorstandssitzung am 1. September 1887 beschloss der Vorstand einstimmig: 1) Auf Antrag des Herrn Major Dahm die Wahl des Gymnasial-Oberlehrers Herrn Dr. Wolff zum Vorsitzenden des Vereins. Der Genannte nimmt die auf ihn gefallene Wahl an. Die Cooptirung eines Vorstandsmitgliedes für den ausgeschiedenen Vorsitzenden wird bis auf Weiteres verschoben. 2) Auf Antrag des Herrn Dr. Wolff. die Monatsversammlung im September ausfallen zu lassen nnd dafür in diesem Monat einen Ausflug (mit Damen) nach Friedberg zu unternehmen. 11. Oktober 1887. Der Vorsitzende, Herr Dr. Wolff, begrüsst zunächst 2 anwesende Ehrenmitglieder — die Herren Pfarrer Junghans und Architekt von Rössler. Demnächst berichtet derselbe über den im vergangenen Monat stattgehabten Ausflug des Vereins nach Friedberg, im Besondern über die Besichtigung der reichhaltigen Dieffenbach'schen Sammlungen. Alsdann folgen ausführliche Mittheilungen über die in neuerer Zeit getroffenen ministeriellen Bestimmungen, betreffend Beschränkung der Ausgrabungen auf fiskalischem und Gemeinde-Besitz, sowie die seitens des Vorstandes gethanen Schritte behufs Erlangung der generellen Genehmigung für den Verein, überall da zu graben und zu forschen, wo es für nöthig gehalten wird. Demnächst theilt Herr Dr. Suchier mit, dass von einem Mitglied des Vereins (Herrn Heusohn) eine grosse germanische Urne, welche bei Langendiebach
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