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teil und unsre Gerechtigkeit so wir an hirunter beschriebnen wiszen alle gelegen zu Wollershusen, dem bescheidnen Hans Borman Greten seiner ehligen Husfrau wonhaftig zu Waßenberg und allen iren rechten erben oder inhabern disses briefs mit irem gutem wissen und willen vor zwanzig Joachimsthaler die wir obengen. käufer vor gift dis briefs bar überzahlt und vergnügt haben.....

.... Zu Urkund und Sicherheit habe ich Wigand von Gils vor mich Otilia (von Schaufuß) mein ehelig wirtin und a. m. r. e. mein eigen angeborn Ingesiegel wissentlich an diessen brief thun hengken der gegeben ist uff Sk. Jakobi apost. tagk im jar nach Christi geburt unsres Herrn funfzenhundert und sieben.

(Siegel abgefallen.)

Die Nachkommen Wigands von Gilsa setzten die Veräusserungen und Verpfändungen fort, meist um in den unruhigen Zeiten des 16. Jahrhunderts sich die Mittel zu Kriegszügen im Auslande zu verschaffen. Bemerkenswerth ist, dass ein anderer Wigand, welcher unter dem Pfalzgrafen Johann Casimir diente, in Frankreich und den Niederlanden kämpfte, der erste seines Geschlechtes war, welcher seinen Namen zu schreiben vermochte — in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts.

Felix Freiherr von und zu Gilsa.

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Zur Münzlitteratur.

Seit die Bedeutung der Münzkunde für die Geschichtsforschung richtig erkannt worden ist, hat man von allen Seiten sich bemüht, Münzfundstatistiken für einzelne Gebiete aufzustellen, und jede derartige Arbeit muss mit Freude begrüsst werden. Für das so interessante Gebiet des Grossherzogthums Baden hat sich jetzt K. Bininger der Mühe der Zusammenstellung der Funde römischer Münzen unterzogen und vor allen Dingen seine Aufmerksamkeit darauf gerichtet die verdunkelten Fundnotizen wieder an das Licht zu ziehen. Es war also ausser der Benutzung einer möglichst vollständigen Litteratur ein Durchgehen der Bestände der

 

 

 

 

 

 

 

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