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der Burg allmählich zugerieselt wären. Sie müssen absichtlich zugeworfen sein.
3. Die Siedelungen. a) Siedelungen in der Nähe des Doppelbeckens. Um die Wohnstätten zu finden, die in der Nähe von Anlagen wie Tongrube und Doppelbecken mit Wahrscheinlichkeit vorausgesetzt werden konnten, wurden mehrere Schnitte in der Nähe des Beckens gelegt: C l — 5 (Beilage 1). Sie ergaben Reste von Besiedelung, deren Untersuchung aber zum Teil wegen des Erdauswurfs aus dem Doppelbecken, zum Teil aus anderen Gründen noch aufgeschoben wurde. Im Schnitt C 5 wurde der Stein mit eingepickten Zeichen gefunden, über den S. 126 f. berichtet wird. C 6 stellte eine zusammenhängende Besiedelung auf der Terrasse am Dornköpfchen fest, die gleichfalls nach Beendigung der Arbeiten auf der „grünen Platte“ in Angriff genommen werden soll. Die Schnitte E l-—4 nördlich und E 5, 6 südlich der Tongrube waren Rekognoszierungsschnitte, von denen E 3 und E 5, 6 Spuren ergaben, die eine spätere Nachforschung hier ratsam erscheinen lassen.
b. Siedelung auf der „grünen Platte“. Von einer Deutung des durch meine früheren Ausgrabungen gewonnenen Grrundrißplans und der Verteilung der Pfostenlöcher auf einzelne Häuser und Perioden mußte im vorigen Berichte noch Abstand genommen werden, da die abgedeckte Fläche dazu nicht groß genug war. Nur soviel hatte sich erkennen lassen, daß zwei verschiedene Häuserkomplexe angeschnitten waren, die ein 3—4 m breiter Gang trennte. Aufgabe der diesjährigen Kampagne war es daher zu versuchen, Licht in diesen Besiedelungsplan zu bringen.
Zu dem Zweck war es nötig, zunächst die alte Fläche einer Nachprüfung zu unterziehen, da aus Mangel an Zeit die Arbeit im vorigen Jahre vor der definitiven Vollendung abgebrochen war. Bei dieser Nachprüfung stellte sich heraus, daß in den tieferen Schichten neue Pfostenlöcher zu Tage kamen. Nachdem erkannt war, daß es sich bei der Besiedelung um |
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