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Die Zeichen finden sich auf der oberen Hälfte der Vorderseite, auf der oberen und auf der linken Kante. Sie sind im Durchschnitt 12 cm lang, die längsten 22 cm. Sehr deutlich kann man noch die Art ihrer Entstehung erkennen. Sie sind mit einem Instrument, das 2 mm große Schlagmarken hinterließ, vorgemeißelt. Die perlkettenartigen Traceii sind dann nachgerissen. Auf 5 cm kommen ungefähr 15 Vertiefungen. Neben den eingerissenen Zeichen finden sich auch zufällige Risse, Sprünge und Verletzungen. Aber von ihnen scheiden sich die Zeichen durch die oben geschilderte Art der Herstellung. Um nun eine deutliche Wiedergabe dieser Zeichen zu ermöglichen, ist zunächst ein Gipsabguß von dem zusammengesetzten Stein hergestellt. Auf diesem sind die zweifellosen Zeichenspuren mit schwarzer Farbe kenntlich gemacht. Wo sich genau die Meißeleindrücke verfolgen ließen, sind nur diese geschwärzt. Die Tracen, in denen noch ab und zu eine Vertiefung zum Vorschein kam, sind ausgezogen. Der so bearbeitete Gipsabguß ist dann photographiert und danach die Abbildungen angefertigt.

 

Ich bin heute noch nicht in der Lage, eine Erklärung des Steines zu geben, da für die Deutung dieser Zeichen vorläufig jeder Anhalt fehlt.

 

 

Abb. 4.

 

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