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- 73 - Präsidenten, gegenüber rechtfertigen müssen, der sich schließlich darauf beschränkte, ihm für künftig mehr Behutsamkeit und Vorsicht zu empfehlen. Seine Zeichenklasse hatte im 2. Vierteljahr 1798 mit 56 Schülern die höchste Besuchsziffer, die später nur einmal, im Sommer 1803, wieder erreicht wurde. Die Bauabteilung hatte im selben Vierteljahr 19, in 1786 als Höchstzahl 46, in 1793: 42, in 1799 aber nur noch 9 Schüler. Die Schüler zeichneten nach Vor lagen, nach akademischen Zeichnungen, Köpfen, Bildnissen nach Freese, getuschten Landschaften und See stücken; sie waren in 2 Klassen eingeteilt. 1798 wurde Kobold`s Sohn, der Maler Gottlieb Kobold der Jüngere, sein Amtsgehilfe und am 30. Mai 1803 sein Nach folger. Von den Werken des älteren Kobold seien genannt : Ölbilder: Das oben beschriebene Bild, Huldigung an Landgraf Friedrich II., in der Bildergalerie. Bildnis des Generalleutnants Werner von Mirbach, in reicher Uniform, fast von vorn, in Paradestellung mit Perücke und mit dem Orden pour la vertu militaire, Kniestück in Lebensgröße, Besitzer der obengenannte General D. Freiherr v. Mirbach zu Potsdam. Bildnis eines hessischen Kürassieroffiziers, Küraß unter dem Waffenrock und Schärpe darüber, Kniestück auf Holz gemalt, 54.44 cm, im Besitz des Redners. Bilder in Wasserfarben, auch kolorierte und andere Stiche nach Werner Kobold: Ansicht der Orangerie vor dem Friedrichs tore bei Cassel. J. W. Kobold fec. 1789. 51, 5 .36 cm. Landes bibliothek. Ansicht des Friedrichs-Platzes der Residenz-Stadt Cassel. Gezeichnet von W nach 0, und in perspective gebracht im Jahre 1789 von J. W. Kobold, gestochen von G. W. Weise. 50, 5 . 36 cm. Landesbibliothek. Ansicht des Fürstl. Schlosses unter der Stadt Cassel am linken Ufer der Fulda nebst einem Teil der Altstadt und Unterneustadt. J. W. Kobold fec. 1793. 50, 5 . 35, 5 cm. Landesbibliothek. Der Paradeplatz mit den Kolonnaden und einer Parade, Ge mälde in Wasserfarben. Im Vordergrund Wilhelm IX. mit Gemahlin und Schwägerin, sowie dem Erbprinz als Knaben. 43 . 62 cm. Lan desbibliothek. Ovaler kleiner Kupferstich des Dr. Johann Friedrich Blumenbach, Professor zu Göttingen. J. W. Kobold pinx. Cassel 1793. Laurens fec. Berolina. 1804. 6 .8 cm. Fiorino. Desgl. des D. George Ludwig Böhmer, Professor zu Göttingen. W, Kobold pinx. A, dar fec. 1794. 6, 5 .8 cm. Fiorino.
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