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ausschusses" [Hauptausschusses], des Parlamentes des Vereins.

Der Hauptausschuß hatte 1987 ausnahmsweise nachträglich die Gründung eines selbständigen Vereins "Geschichtsverein Homberg/Efze e.V." durch den Vorstand des Homberger ZV gebilligt. Dieser neue Geschichtsverein soll zur Förderung des Hei matmuseums und eines Stadtarchivs in Homberg gegründet worden sein und bestand anfangs nur aus 7 Mitgliedern, im wesentlichen aus Vorstandsmitgliedern des ZV. Die neue Entwicklung im Frühjahr 1987 - Aufnahme weiterer Mitglieder in den Geschichtsverein Homberg/Efze e.V., Angebot auf Übergang vom Zweigverein Homberg/ Efze in den Geschichtsverein Homberg/Efze e.V. an die derzeitigen Mitglieder des Zweigvereins Homberg/Efze, falls der erhöhte Beitrag dem Einzelmitglied zu hoch erscheint - haben umfängliche Maßnahmen zur Strukturverbesserung des Vereins ausgelöst. Die vielschichtige, sicher auch emotionale Aussprache zwischen dem Hauptvorstand und dem Zweigverein Homberg/Efze auf der Mitgliederversammlung am 3.6. 1987 hat zu einer, vom Hauptausschuß und der Mehrheit des Zweigvereins später bestätigten Übereinkunft geführt mit dem Ziel, für die Zukunft auf der Basis der Satzung vor Ort und in Kurhessen als VHG gemeinsam weiterzuarbeiten. Auch wenn in Homberg/Efze im Verlauf der Aussprache zum Ende des Berichtsjahres 104 Mitglieder aus dem Verein austraten, ist doch bei allen Beteiligten der Wille erkennbar, langfristig wie bisher im VHG mitzuarbeiten. Zur Erörterung der eventuellen Strukturschwächen im Verein setzte der Hauptausschuß am 14. Juni 1987 einen "Ad-hoc-Strukturausschuß" aus neun Mitgliedern (Vertreter der Zweigvereine Fritzlar, Homberg, Kassel, Marburg, Melsungen, Schwalm wie der geschäftsführende Vorstand) ein, der am 10.12.1987 zum ersten Mal tagte und dem Hauptausschuß in einer Sitzung am 12. Juni 1988 seine Gedanken vortragen wird.

 

Mitgliedschaft

Grundsätzlich soll jeder an der Landesgeschichte und Landeskunde Kurhessens interessierte Bürger Mitglied werden können. Schüler, Studenten und Sozialrentner zahlen einen ermäßigten Betrag von z.Zt. DM 15,. Der Hauptausschuß beschloß auf Antrag des Hauptvorstandes am 14. Juni 1987: Ehegatten zahlen auf Antrag nur den einfachen Mitgliedschaftsbeitrag von DM 25,. ZHG und MHG werden nur einmal kostenfrei geliefert. Im Falle des Todes eines Partners wird die Mitgliedschaft als Einzelmitgliedschaft fortgesetzt.

Der Mitgliederbestand betrug zum 1.1.1988 2.356 Mitglieder gegenüber 2.397 Mitglieder im Jahr vorher. Durch Todesfall und Austritt verlor der Verein 202 Mitglieder. In dem Berichtsjahr sind 161 Mitglieder neu dem Verein beigetreten.

  
Tag der hessischen Landesgeschichte 1987

Die 153. Jahreshauptversammlung fand am 13. und 14. Juni 1987 in Biedenkopf statt. Der dortige Zweigverein, der Hinterländer Geschichtsverein, feierte gleichzeitig seinen 80. Gründungstag. Erneut wurde das Tagungsprogramm abweichend gestaltet. Die Eröffnung der Jahreshauptversammlung mit Mitgliederversammlung wurde nicht mit dem Festvortrag "gekoppelt", was sich bewährt hat. Der Festvortrag am Nachmittag von Professor Dr. Thomas Klein, Marburg, war eine lebendige Schilderung des "hessischen Kirchenkampfes um 1938 in der Kontroverse". Lebhaft besucht waren die drei Arbeitsgruppensitzungen Museumsarbeit (Burmeister), Volkskunde (Prof. Dr. Friebertshäuser), Aktenkunde (Dr. Lachmann) und der einführende Vortrag von Herrn Bäumner zur Geschichte von Burg und Stadt Biedenkopf. Die vielseitige Tagesveranstaltung klang mit interessanten Stadtführungen und der Besichtigung der Burg aus.

Vorstands- und Hauptausschußsitzungen

Im Berichtsjahr tagte der Hauptvorstand siebenmal, der Hauptausschuß einmal. Herr Dr. Engelbach schied als stellvertretender Schriftführer aus dem Hauptvorstand aus. Vom Hauptausschuß wurde er mit der Ehrenmitgliedschaft gewürdigt. Zum Nachfolger wählte der Hauptausschuß am 14. Juni 1987 Herrn Realschulrektor Fried rich-Karl Baas, Zweigverein Hofgeismar. Vorstand und Hauptausschuß erörterten

 

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