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Aufgelesen

 

 

Bad Hersfeld: Lullus-Glocke erklingt wieder

Am 28. Oktober 2000 läutete die Lullus-Glocke in Bad Hersfeld nach über 30 Jahre währendem „Stummseins" erstmals wieder vom Katharinenturm neben der Stiftsruine. Dass die älteste deutsche „einem Bienenkorb ähnelnde Glocke“ von 1060 kg Gewicht und 1,111 m Durchmesser wieder läutbar ist, verdankt sie der „Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine“. Die Freunde der Stiftsruine trugen dafür Sorge, dass „nach historischen Vorbildern ... ein neuer Klöppel geschmiedet und ein neues Joch (aus Eichenholz) angefertigt“ wurde. Die Glocke, die laut Inschrift Abt Meginhari- vermutlich nach der Anleitung des Mönches Theophilus - im 11. Jahrhundert entweder selbst gegossen hat oder giessen ließ („Meginhari Fudit“), wird nun „in einem weichen, runden Ton“ zu „Weihnachten, Ostern und zur Eröffnung des Lullus-Festes erklingen.“ Zwei Glöckner werden sie „per Hand“ läuten.

(HNA vom 25. Oktober 2000)                                                                  -rbr-

 

Waldecker Land: Deutsche Bahn verkauft Bahnhöfe

An den stillgelegten bzw. derzeit nicht betriebenen Strecken im Waldecker Land bietet die Deutsche Bahn - nach abgeschlossener Entbehrlichkeitsprüfung" - insgesamt sieben Bahnhöfe zum Verkauf an. Es sind dies an der (ältesten) Strecke Korbach - Bad Arolsen - Volkmarsen (-Warburg), errichtet 1881-1893, die Bahnhöfe in Volkmarsen, in Bad Arolsen und in Twiste, an der Strecke Korbach - Frankenberg, errichtet 1896-1900, der Bahnhof in (Vöhl-)Herzhausen, an der Strecke Bad Wildungen - Korbach, errichtet 1908-1912, die Bahnhöfe in Waldeck und in Sachsenhausen (der in Bergheim-Giflitz ist bereits veräußert) und an der (jüngsten) Strecke Korbach - Brilon-Wald, errichtet 1909-1914/17, der Bahnhof in Usseln. Unter den Gebäuden aus der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert bzw. aus dem beginnenden letzten Jahrhundert

 

 

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