täts- und Landesbibliothek in Darmstadt dokumentieren das Umfeld des Chronisten und sind erstmals in der Marburger Ausstellung vereint.
Der hl. Bonifatius im bischöflichen Ornat mit Stab und Mitra lässt bei Geismar die heidnische Donar-Eiche fällen und aus ihrem Holz eine christliche Kirche errichten, Landeschronik L Abb. 16, fol. 37v
Ein Vortragsprogramm mit „Marburger Museumsgesprächen" sollte zusätzliche Möglichkeiten bieten, den Inhalt und die Vielfalt der Zeichnungen unter verschiedensten Aspekten kennen zu lernen. Für Kinder gibt es eigene Veranstaltungen, die das Leben im Mittelalter nahe bringen sollen. Der Rittersaal im Erdgeschoß des Schlosses, wo die Ausstellung anhand von Texttafeln und Faksimiles eingeleitet wird, dient jeweils als Ausgangsort für begleitende Veranstaltungen. Geboten werden von Mitte Juni bis Ende August: - Ausstellung der Bilder und Realien im Landgrafenschloß - Einbeziehung von Exponaten im gesamten Museumsbereich - Einführung in Zeit und Werk im Rittersaal - Umfangreiches Begleitprogramm, s. „Museumsgespräche" - Kinderveranstaltungen „Abenteuerreise ins Mittelalter", jeweils Sonntag, 29. Juni,
27. Juli, 31. Aug. 2008, 14 bis 16 Uhr, Amneldung Tel. 06421/41581 - Themenführungen nach Anmeldung, Marburg Tourismus Marketing Tel. 06421/99120, mtm@marburg.de
Begleitender Band: Die vorhandene Lücke durch die bisher fehlende Veröffentlichung der Abbildungen aus den beiden Werken Wigand Gerstenbergs schließt nunmehr eine Publikation aus dem Hessischen Landesamt für geschichtliche Landskunde, die zugleich die Originale sichert und jedem Interessierten problemlose Zugangsmöglichkeiten zu dem themenreichen Material eröffnet: Das Buch ist zugleich Begleitband der Ausstellung; es enthält mit 60 Faksimiles sämtliche Illustrationen der Chroniken in Originalgröße und in Farbe. Jedes Bild wird ausführlich erläutert. Ein zugehöriger Aufsatzteil vereint 15 Beiträge mit neusten Forschungen, in denen Wissenschaftler verschiedener Disziplinen den Autor der Chroniken und ihre Zeichnungen aus historischen, kunstwissenschaftlichen, volkskundlichen, hilfsund sprachwissenschaftlichen Perspektiven betrachten. Ergänzt werden die Untersuchungen durch weiteres, farbiges Bildmaterial aus mittelalterlichen Handschriften und anderen Quellen sowie durch mehrere Karten und Pläne:
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