Aus dem Vereinsleben Berichte aus den Zweigvereinen Der Zweigverein Felsberg, Abteilung der AG für Vor- und Frühgeschichte Gensungen e.V., im Museum Gensungen
Anfang 2008 haben der Zweigverein Felsberg und die Arbeitsgemeinschaft für Vor- und Frühgeschichte Gensungen e.V. ihre Vereinsstrukturen zusammengelegt. Die AG ist auch Träger des Museums Gensungen. Durch die Doppelmitgliedschaften der Mitglieder in beiden Vereinen war dieses möglich, so dass ein Vorstand die Vorstandsarbeit für beide Vereine tätigt. Somit kann das Kulturangebot beider Vereine ungeschmälert fortgeführt werden. Der neue Vorsitzende des ZV Felsberg und Ansprechpartner ist der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Karlheinz Clobes.
Im alten Gensunger Ortskern gelegen, besteht das Museum aus einem Hauptgebäude mit angrenzendem Museumshof, der von einem Backhaus, einem Laubengang und der Museumsscheune malerisch umrahmt wird. Ergänzt wird dieses Gebäudeensemble durch ein ca.
200 Jahre altes Tagelöhnerhaus. Das Ausstellungsangebot umfasst die Vor- und Frühgeschichte sowie im Rahmen von Sonderausstellungen auch die Volkskunde. Die AG für Vor- und Frühgeschichte, als Betreiber des Museums, bietet eine Reihe von Veranstaltungen und Vorträgen mit unterschiedlichsten Themen über das Jahr verteilt an.
Die Öffnungszeiten des Museums sind von April bis November samstags und sonntags von 15:00 bis 17:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Füh rungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich.
Als Ansprechpartner steht der 1. Vorsitzende, Karlheinz Clobes, Wildunger Straße 6, 34590 Wabern, Telefon 05683-7792, zur Verfügung.
Kontaktaufnahme ist auch über museum. g sungenggmx.de möglich.
Dorfgeschichte(n) in und um Witzenhausen
1996 wurde die Idee im Vorstand des Zweigvereins Witzenhausen geboren, die Ortsteile der Stadt Witzenhausen, also die eingemeindeten ehemals selbstständigen Dörfer, näher kennenzulernen. Wir wollen die Geschichte des Ortes erkunden, u.a. anhand der Besichtigung seiner Kulturdenkmäler, vorwiegend der Häuser und Hofanlagen, der Kirche und des Angers, der Mühlen und Schulhäuser, möchten seine Entwicklung und die sozialen Verhältnisse erkennen. Vorstandsmitglieder übernehmen wechselnd die Vorbereitung und die Absprachen mit kompetenten Partnern des jeweiligen Ortes. Dazu hat sich aufgrund der Erfahrungen im Laufe der Jahre ein bewährter Ablauf herausgebildet: Witzenhäuser Kernstadtbewohner, zumeist Mitglieder unseres
Zweigvereins mit ihren Gästen, und die Ortsansässigen treffen sich vor der Kirche, um im Inneren „sitzend", wichtig für ältere, eventuell „fußkranke" Besucher, vom Pfarrer und Ortsvorsteher oder einem Dorfhistoriker informiert zu werden. Dabei sind - soweit vorhanden - Dorf-, Kirchen- und Schulchroniken willkommene Quellen. Sofem ein Dorf - zumeist anlässlich einer Jahrfeier zur ersturkundlichen Erwähnung - eine Chronik erstellt hat, ist bereits gesammeltes Material vorhanden. Es ist zu beobachten, dass in den Dörfern das Interesse an der eigenen Vergangenheit, von Einzelpersonen, Gruppen oder eigens dafür gegründeten Vereinen und Initiativen gefördert, gewachsen ist, besonders in den letzten zehn Jahren. Mitunter wendet man sich an den
vorherige Seite  -  zurück  -  nächste Seite
 
 
vorherige Seite  -  zurück  -  nächste Seite