eine Holzbrücke zugänglich war. Dort ließ er die fünf Barockfiguren aufstellen, die vielleicht deshalb den Zerstörungen entgingen, die der Siebenjährige Krieg in der Umgebung der Elisabethkirche anrichtete.
1809 wurde unter Napoleon der Deutsche Orden aufgehoben und seine Liegenschaften verkauft, soweit sie nicht der Universität übertragen wurden. Auf diesem Weg gelangten nach mehrmaligem Besitzwechsel die Lahninsel mit dem Barockgebäude und den fünf Tugendfiguren 1824 in den Besitz des Offiziers Heinrich Otto Ries und seiner Familie. Als die Tochter Caroline 1860 in Marburg August von Knoblauch heiratete, erhielt sie als Mitgift u. a. die fünf schwergewichtigen Barockfiguren, die samt wappengeschmücktem Sockel später nach Hatzbach transportiert und im Gutsgarten der Familie von Knoblauch aufgestellt wurden. Nun sollen sie zurückkehren.
Im Rahmen der Neugestaltung des Elisabethkirchen-Umfeldes sollen die Figuren östlich des Komturgebäudes einen neuen repräsentativen Standort erhalten. Die Stadt Marburg will einen nennenswerten Anteil an den für Transport und die dringend notwendigen Restaurierung erforderlichen Kosten übernehmen, dennoch bleibt ein voraussichtlich fünfstelliger Betrag, der durch Bürgerspenden gedeckt werden soll.
Der Verein ist gemeinnützig anerkannt. Für alle Geldspenden werden Spendenbescheinigungen ausgestellt. Es wird daher gebeten, den Namen und die Adresse auf der Banküberweisung vollständig anzugeben:
Barock in Marburg e. V., Pappelweg 24, 35041 Marburg
Sparkasse Marburg-Beidenkopf, BLZ 533 500 00, Konto-Nr. 85359
Der Vorstand: Dr. Margret Lemberg (1. Vors.), Dr. Gerhard Pätzold (2. Vors.), Gretl Melsheimer (Kasse) und Dr. Wolfgang Göbel (Schriftführer).
Der Verein ist über Dr. Margret Lemberg, Pappelweg 24, 35041 Marburg, oder Dr. Gerhard Pätzold, Calvinstr. 14, 35037 Marburg, erreichbar.
V. l. n. r.: Liebe, Gerechtigkeit, Mäßigkeit, Glaube und Hoffnung.
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