44 Zweigvereine ZWEIGVEREIN KAUFUNGER WALD-SÖHRE Der Vorstand des Zweigvereins Albert Noll, 1. Vorsitzender, Dr. Peter Witzel, 2. Vorsitzender, Peter Maurer, Schatzmeister, Günter Kruse, Schriftführer. Mitgliederstand am 1.1.2023: 41 (Eintritte: 0, Austritte: 1, Todesfälle: 0) Aus dem Jahresbericht 2022 Am 7. März wurde vom Zweigverein Kaufunger Wald-Söhre eine Vorstandssitzung einberufen, auf der die Vorbereitung für die Jahreshauptversammlung 2022 beschlossen wurde. Als Termin wurde der 25. März festgelegt. Wir bekamen eine Einladung der Gemeinde Kaufungen zur Mitarbeit an den Nieder-Kaufunger Dorftagen vom 2. bis 3. Juli 2022. Die Dorftage bildeten den Auftakt der Feierlichkeiten zum Heimatfest anlässlich des 50-jährigen Zusammenschlusses zur Großgemeinde Kaufungen, das vom 2. bis 17. Juli begangen wurde. Hier bestand die Möglichkeit, Mitgliederwerbung zu machen. Im Archiv fand ich einen alten Film, der den Zusammenschluss der Gemeinde dokumentiert. Der bearbeitete Film wurde vom Geschichtsvereinsmitglied Torsten Kammerer auf 30 Sticks kopiert. Seine Vorführung bildete ein Highlight der Veranstaltung. Wer Interesse hatte, konnte ihn erwerben. Alle 30 Sticks wurden verkauft. Auch unser Büchertisch wurde gut besucht. Die Hauptsache, neue Mitglieder zu gewinnen, ging allerdings voll daneben. Eine Zweitagesfahrt führte ums nach Sachsen, genauer nach Leipzig, Rochlitz und Kaufungen in Sachsen. Leipzig hat sehr viel zu bieten, etwa das Völkerschlachtdenkmal, das alte Rathaus und Auerbachs Keller. In Rochlitz liegt der Witwensitz der Herzoginwitwe Elisabeth von Hessen, die mit Johann von Sachsen verheiratet war. Sie war die Schwester von Philipp dem Großmütigen, sie brachte die Reformation nach Rochlitz und trat dem Schmalkaldischem Bund bei. Zum Abschluss der Reise besuchten wir Kaufungen in Sachsen. Albert Noll Nach dem Start in Großalmerode ging es auf der A7 zunächst in Richtung Göttingen. Während der Fahrt informierten wir uns über das 973 gegründete Heiligenstadt und über das Zwangsarbeitslager „Mittelbau Dora“, das durch den Bau der Raketen V1 und V2 bekannt ist. Über Worbis fuhren über die alte Königspfalz Tilleda (Kyffhäuser) und Sangerhausen nach Leipzig. Nach der Ankunft in der sächsischen Metropole stand eine ausgedehnte Stadtrundfahrt auf dem Programm. Unsere Führerin informierte uns, dass Leipzig, das heute über 600.000 Einwohner zählt, durch einen Stamm der Sorben gegründet wurde. Das alte Zentrum der Stadt ist etwa ein Quadratkilometer groß. Über den Hauptbahnhof erfuhren wir, dass er architektonisch zu einem Teil preußisch und zum anderen sächsisch gestaltet sei. Weiter ging es an der Oper entlang, welche ehemals als Theater der Stadt diente und wie viele andere Gebäude im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Richard Wagner war als junger Komponist hier. Lesenswertes in Auswahl Unsere Studienreise am 17. und 18. September 2022 nach Leipzig, Rochlitz und Wolkenburg-Kaufungen