64 Aus Stadt und Land südlichen Bereich des Kreuzgangs, wurden so umgebaut, dass eine zeitgenössische Präsentation des Domschatzes, erweitert um ein erheblich größeres Dommuseum als das bisher bestehende in den ehemaligen Stiftsräumen, möglich wurde. Teileinbezogen wurde durch vier Vitrinen die südliche Fensterwand des Kreuzgangs. Im Zuge dieses Umbaus erhielt auch die Dombibliothek im Laufe der folgenden Jahre repräsentative, zweckentsprechend geschlossene Bücherschränke mit je zweigeteilten Glastüren. Durch die Stilllegung eines Alten- und Pflegeheimes in den oberen Stockwerken der ehemaligen Stiftsgebäude wurde über kurz oder lang die Notwendigkeit einer neuen Nutzung unausweichlich. In der Amtszeit von Dechant Schütz begannen nach 2016 Planungen und anschließend der Umbau des gesamten Gebäudekomplexes mit neuen Verwaltungsräumen, Gemeindezentrum, repräsentativem Eingangsbereich sowie einem neu gestalteten Museum mit dazugehörendem Museumsladen. Im September 2021 erfolgte die Neueröffnung. Die Finanzierung wurde getragen vom Bistum Fulda, der Pfarrei St. Petri, dem Hessischen Museumsverband und dem Landesamt für Denkmalpflege. Dass die Kosten für einen derartig komplexen Umbau den siebenstelligen Bereich überstiegen, versteht sich von selbst. Der Neugestaltung des Museums waren insofern Grenzen gesetzt, als dass die Räumlichkeiten als solche nicht erweitert und auch aus statischen Gründen Blick in das Dommuseum (Foto: Dagmar Lohmann)